Mit PHALLOSAN® forte wird der Penis durch das Stretchen mit Unterdruck stärker durchblutet.

Arztbericht IPP

Ein Arzt berichtete uns jetzt von einem aufregenden Verlauf bei einem Patienten mit IPP, der nicht operiert werden wollte. Der Deviationswinkel des Penis war mit ca. 90° nach links seitlich extrem. Geschlechtsverkehr war aufgrund der Krümmung nicht mehr durchführbar.

Der Arzt entschloß sich zu einem Therapieversuch mit PHALLOSAN® forte. Bereits 3 Monate nach Therapiebeginn konnte durch Traktion (Zug) des Penis in die entsprechende Gegenrichtung ein deutlicher Rückgang der Deviation beobachtet werden (Deviationswinkel 60°). Nach 6 Monaten war die Deviation soweit zurückgegangen (30°), daß der Patient wieder schmerzfrei Geschlechtsverkehr ausüben konnte. Der Fall ist fotodokumentiert, die Behandlung noch in Gang. Der behandelnde Arzt beabsichtigt, diesen Therapieverlauf als Kasuistik in einem Fachjournal zu publizieren.

Abbildung: Behandlungsverlauf mit Begradigung des Penis in 3 bzw. 9 Monaten bei 3 Stunden Tragezeit täglich. ("Ärztliche Praxis Urologie Nephrologie" - Ausgabe 05/06 2003)

Selbstverständlich wissen wir, dass durch eine Anwendung von PHALLOSAN® forte diese Plaques nicht aufgelöst werden können. Bei oben erwähntem Patienten konnte aber bewiesen werden, dass sich durch eine konstante Traktion des Penis in die der Verkrümmung entgegengesetzte Richtung bereits nach einigen Monaten die Deviation weitgehend beseitigen lässt oder zumindest das Fortschreiten aufgehalten werden kann. Natürlich liegt das Langzeitergebnis nicht vor. Wir wissen nicht, ob und ab wann von einer dauerhaften Remission auszugehen ist.

Möglicherweise wird bei diesem chronischen Krankheitsbild eine Behandlung in kürzeren Intervallen notwendig bleiben, quasi als Erhaltungstherapie. Dennoch ermutigt uns dieses Therapieergebnis, in Einzelfällen einen Behandlungsversuch mit PHALLOSAN® forte zu empfehlen, insbesondere vor Ergreifen operativer Maßnahmen. Er bietet sich auch an, weil weitere Therapieoptionen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

Vorstellung einer neuen Therapieform (PHALLOSAN® forte) zur non-invasiven Behandlung der induratio penis plastica (IPP)

Einleitung:
Die induratio penis plastica ist eine schwer zu behandelnde Erkrankung des Penis, die mit zunehmendem Schweregrad, einen Geschlechtsverkehr (GV) schmerzhaft oder unmöglich macht. Die genaue Pathogenese der IPP ist bis heute nicht vollständig geklärt. Histopathologische Untersuchungen zeigen, dass eine Störung im Kollagenstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. So wurde eine erhöhte Synthese von Kollagen Typ III beschrieben, die für die Plaquebildung verantwortlich sein könnte [1]. Die operative Behandlung der IPP erzielt nicht bei jedem Patienten das erwünschte Ergebnis. In den letzten Jahren wurden mehrere nicht operative Therapieformen entwickelt. In einer klinischen Studie wurden 130 Patienten mit Ultraschallwellen (21 Patienten), Verapamil Injektionen (73 Patienten) oder Ultraschallwellen in Kombination mit Verapamil Injektionen (36 Patienten) behandelt [2]. Durch die Ultraschallbehandlung konnten die Plaques bei 11 der 21 Patienten reduziert werden. Obwohl die Autoren die Behandlung mit Ultraschall und Verapamil empfehlen, sind die Ergebnisse der Kombinationstherapie nicht überzeugend. Eine andere Untersuchung konnte zeigen, dass die Injektion von Betamethasone oder Placebo das Plaquevolumen jeweils bei 40% der untersuchten Patienten reduziert [3]. Somit konnte in dieser Studie lediglich der mechanische Effekt des Injektionsvolumens als eigentlicher Wirkmechanismus identifiziert werden. Diese Untersuchung ermutigte uns, ein komplett non-invasives Verfahren zur Behandlung der IPP zu untersuchen, das im folgenden an einem aktuellen Fall dargestellt werden soll.

Kasuistik:
Ein 61 jähriger Patient wurde seit Ende 1999 wegen IPP ohne Erfolg urologisch behandelt. Der Patient stellt sich wegen einer Colitis ulcerosa und einer konstanten Mikrohämaturie regelmäßig zur Kontrolle in der internistischen Ambulanz vor. Aus internistischer Sicht war die Colitis ulcerosa in Remission und die Nierenfunktion normal. Da der Patient sich nicht zu einer Operation zur Behandlung der IPP entscheiden wollte, wurde ihm ein neuartiges non-invasives Therapieverfahren angeboten, das bereits nach wenigen Monaten erstaunliche Erfolge erzielte. Der Patient war an der Veröffentlichung seines Behandlungserfolges sehr interessiert und gab seine schriftliche Einverständniserklärung zur Veröffentlichung.

Der Patient wurde mit einem Dauerstretch-Glockenkondom (PHALLOSAN® forte) vertraut gemacht. Das Prinzip des Glockenkondoms beruht auf einer kontinuierlichen und sanften Dehnung des Penis (Abbildung 1). Durch eine seitliche Ablenkung kann auf den Penis ein unterschiedlich starker Zug in eine Richtung ausgeübt werden (Abbildung 2). Zur näheren Beschreibung des neuen Produktes sei auf die Anwendungsbroschüre des Herstellers verwiesen. Hier werden alle bisher bekannten Gesichtspunkte zum Anlegen und Tragen des Dauerstretch-Glockenkondoms dargestellt und wichtige Tipps zur hygienischen Anwendung erteilt.

Der Patient wurde nun instruiert das Glockenkondom zunächst 4-5 Stunden täglich zu tragen und den Zug in die Gegenrichtung der Penisverkrümmung auszuüben. Zu Beginn der Behandlung zeigte sich die in Abbildung 3A (hier nicht abgebildet) dargestellte starken Krümmung des Penis. Ein GV war dem Patienten seit Monaten nicht mehr möglich. Nach 14 Wochen Behandlung (tägliche Tragzeit von PHALLOSAN® forte im Durchschnitt 4,5 Stunden (2,5 – 7) war eine Begradigung des Penis eingetreten, die einen GV mit Einschränkungen wieder ermöglichte (Abbildung 3B - hier nicht abgebildet). Nach weiteren 6 Monaten trat eine entscheidende Begradigung des Penis ein (Abbildung 3C - hier nicht abgebildet) Der Patient war mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hat bei normaler Sexualfunktion von einer operativen Begradigung des Penis endgültig Abstand genommen. Unter der Therapie mit dem Glockenkondom traten keine Nebenwirkungen auf. Eine selten auftretenden Rötung im Bereich der Eichel konnte mit einem Tag Therapiepause problemlos beherrscht werden. Obwohl der Patient nur noch jeden 2. Tag für 3 bis 4 Stunden das Dauerstretch-Glockenkondom anlegt, hält der Erfolg der Therapie bis heute (2 Jahre nach Therapiebeginn) unverändert an.

Zusammenfassung und Ausblick:
Die Behandlung mit dem Dauerstretch-Glockenkondom (PHALLOSAN® forte) stellt eine neuartige und komplett non-invasive Behandlung der IPP dar. Durch eine tägliche mehrstündige Dehnung des Penis und Zug in die der Krümmung entgegengesetzte Richtung kann eine Begradigung und eine Normalisierung der Sexualfunktion erreicht werden. Weitere Studien mit größeren Fallzahlen müssen folgen, um zu untersuchen, ob des Dauerstretch-Glockenkondom auch bei anderen Formen der erektilen Dysfunktion erfolgreich eingesetzt werden kann. Die bisherige Berichte von Diabetikern mit erektiler Dysfunktion und von querschnittsgelähmten Patienten sind sehr ermutigend.

Literatur:
1. Bichler KH, Lahme S, Mattauch W, Petri E: Collagen metabolism in induratio penis plastica (IPP). Urologe A. 1998; 37: 306-11
2. Mirone V, Imbimbo C, Palmieri A, Fuso F: Our experience on the association of a new physical and medical therapy in patients suffering from induratio penis plastica.
Eur Urol. 1999; 36: 327-30
3.Cipollone G, Nicolai M, Mastroprimiano G, Iantoro R, Longeri D, Tenaglia R: Betamethasone versus placebo in Peyronie's disease. Arch Ital Urol Androl. 1998; 70:165-8

Verfasser:
Der Verfasser ist uns bekannt und wird nach konkreter Anfrage mitgeteilt.

PHALLOSAN® forte-Penisvergrößerung Lieferumfang.
Abbildung 1: Gurt mit Dauer-Stretchkondomen (PHALLOSAN® forte) in verschiedenen Größen.
Anlegen der PHALLOSAN® forte-Penisvergrößerung.
Abbildung 2: Anlegen der PHALLOSAN® forte-Penisvergrößerung.

Use of Penile Extender Device in the Treatment of Penile Curvature as a Result of Peyronie's Disease. Results of a Phase II Prospective Study - Abstract

("Klinische Studie als Nachweis zur erfolgreichen Behandlung zur Begradigung von Penisverkrümmungen ohne OP.")

Pilot experiences have suggested that tension forces exerted by a penile extender may reduce penile curvature as a result of Peyronie's disease.

To test this hypothesis in a Phase II study using a commonly marketed brand of penile extender. Methods. Peyronie's disease patients with a curvature not exceeding 50 degrees with mild or no erectile dysfunction (ED) were eligible. Fifteen patients were required to test the efficacy of the device assuming an effect size of >0.8, consistent with an "important" reduction in penile curvature. Changes in penile length over baseline and erectile function (EF) domain scores of the International Index of Erectile Function (IIEF) constituted secondary end points.

Patients were counselled on the use of the penile extender for at least 5 hours per day for 6 months. Photographic pictures of the erect penis and measurements were carried out at baseline, at 1, 3, 6, and 12 months (end of study). The IIEF-EF domain scores were administered at baseline and at the end of study. Treatment satisfaction was assessed at end of study using a nonvalidated institutional 5-item questionnaire.

Penile curvature decreased from an average of 31 degrees to 27 degrees at 6 months without reaching the effect size (P = 0.056). Mean stretched and flaccid penile length increased by 1.3 and 0.83 cm, respectively at 6 months. Results were maintained at 12 months. Overall treatment results were subjectively scored as acceptable in spite of curvature improvements, which varied from "no change" to "mild improvement."

In our study, the use of a penile extender device provided only minimal improvements in penile curvature but a reasonable level of patient satisfaction, probably attributable to increased penile length. The selection of patients with a stabilized disease, a penile curvature not exceeding 50 degrees , and no severe ED may have led to outcomes underestimating the potential efficacy of the treatment.

Written by:
Gontero P, Di Marco M, Giubilei G, Bartoletti R, Pappagallo G, Tizzani A, Mondaini N

Reference:
J Sex Med. 2008 Dec 2. Epub ahead of print.
doi:10.1111/j.1743-6109.2008.01108.x

PubMed Abstract
PMID:19138361

UroToday.com Peyronie's Disease Section

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